Über uns
Die Freunde des schrägen Films
immer mittwochs – immer 21.30 Uhr – immer im BABYLON, Rosa Luxemburg-Platz
Eine Filmreihe von Jürgen Dittrich und Philipp Stiasny.
schraeg@babylonberlin.de
Die Freunde des schrägen Films bringen Werke aus den Kellern der Filmgeschichte ans Licht, die wild, unabhängig und kommerziell zugleich sind. Sie wecken die Neugier auf verbotene Früchte, tabuisierte Zonen und extreme Darstellungsformen. Sie entdecken eine Filmkultur, für die der Name „Exploitation“ keinen moralischen Makel bezeichnet, sondern die Suche nach der Grenzerfahrung. Dazu gehört die Freude am Regelverstoß und am Exzeß.
Die schrägen Filme produzieren Angst und Lust, sie erregen und befreien, sie unterhalten und provozieren. Schrille Titel und „jugendgefährdende“ Inhalte sind hier Bestandteile einer Strategie, mit geringen Geldmitteln konkurrenzfähige Filme für ein junges und aufgeschlossenes Publikum zu machen. Der Geldmangel beflügelt die Phantasie von Produzenten und Regisseuren. Sie nehmen keine Rücksichten.
Die Freunde des schrägen Films laden Liebhaber des Abwegigen, Fans
des Genrefilms und Entdeckungsreisende ein zu nächtlichen Abenteuern der ungewöhnlichen Art. Und welches Kino wäre dafür ein passenderer Ort als das BABYLON in Berlin. Denn wie heißt es in der Offenbarung des Johannes: „Ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, und das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Greuel und Unreinheit ihrer Hurerei, und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden.“